Kriminalkommissar
Gereon
Rath
Karl Friedrich Zörgiebel

Polizeipräsident. Spitzname: „Dörrzwiebel“. Zörgiebel wurde am 30. September 1878 in Mainz geboren. Nach der Volksschule Küferlehre, ab 1900 Gewerkschafter und Sozialdemokrat. Während der Novemberrevolution 1918 zweiter Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Köln, ab 1922 Polizeipräsident in Köln. Ab 1926 Polizeipräsident in Berlin. In seiner Amtszeit wurden in Berlin die ersten Verkehrsampeln eingeführt. Zörgiebel hat das rigosrose Vorgehen der Polizei gegen die Berliner Maidemonstrationen 1929 zu verantworten, den sogenannten Blutmai, bei dem 32 Menschen von der Polizei getötet wurden. Im November 1930 wird er in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Sein Nachfolger ist sein Vorgänger: Albert Grzesinski. Von den Beamten in der Burg wird Zörgiebel nicht sehr ernst genommen.

 
Albert Grzesinski

Polizeipräsident. Geboren am 28. Juli 1879 in Treptow, Pommern. Nach der Volksschule in Spandau Metalldrückerlehre, seit 1897 Gewerkschaftsfunktionär, ein Jahr später Eintritt in die SPD. Nach der Revolution 1918 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Kassel. Mitarbeit in verschieden Ministerien, ab 1922 Präsident des preußischen Landespolizeiamtes, nach dessen Auflösung von Mai 1925 bis Oktober 1926 Polizeipräsident in Berlin. 1926 wird Grzesinski preußischer Innenminister, tritt aber 1930 wegen einer privaten Affäre, die die politischen Gegner gegen ihn wenden, von diesem Amt zurück. Im November 1930 wird Albert Grzesinski, nach der Verabschiedung seines Nachfolgers Zörgiebel, erneut Polizeipräsident in Berlin. Grzsesinski genießt den Respekt der Kollegen in der Burg.

 
Magnus von Levetzow

Polizeipräsident. Geboren am 8. Januar 1871 in Flensburg. Nach dem Abitur am Johanneum in Hamburg macht von Levetzow Karriere in der Kaiserlichen Marine. Nach dem Krieg, inzwischen zum Konteradmiral aufgestiegen, nimmt von Levetzow 1920 am Kapp-Putsch teil und wird daraufhin aus der Marine entlassen. 1931 bereits in die NSDAP eingetreten, wird Magnus von Levetzow am 15. Februar 1933 als Nachfolger des erst ein halbes Jahr zuvor durch Franz von Papen eingesetzten Kurt Melcher Polizeipräsident von Berlin.

 
Kirie

Bouvier-Hündin aus Belgien, reinrassig, geboren im Oktober 1929. Mehr oder weniger zufällig kommt Gereon Rath in ihren Besitz, und von da an bestimmt sie große Teile seines täglichen Lebens, mehr jedenfalls, als dem Kommissar lieb ist. Kiries Name ist hergeleitet vom Französischen la petite qui rit (die Kleine, die lacht), und tatsächlich scheint sie manchmal zu lächeln, wenn sie einen anschaut. Kiries Fähigkeiten als Polizeihund oder gar Spürhund halten sich dagegen eher in Grenzen.

 
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